Das Top Setups hat keine Blackbox: Es ist ein deterministischer Algorithmus, der täglich dieselbe Methodik anwendet, die in den vorherigen Anleitungen beschrieben wurde, auf die wichtigsten Vermögenswerte von über 20 Märkten — die vollständigen Indizes jedes Landes (S&P 500, Ibovespa, DAX…), Währungen, Rohstoffe, Kryptowährungen und brasilianische Staatsanleihen. Diese Seite dokumentiert jeden Schritt.
Nur Vermögenswerte mit einem Schlusskurs über dem täglichen MA200 und einem günstigen Durchschnitts-Stack (Leitfaden zu gleitenden Durchschnitten) gelangen auf die Kaufliste. Der Wochenchart muss übereinstimmen: Der Trend wird im größeren Zeitrahmen entschieden, im kleineren ausgeführt.
Innerhalb des Trends sucht der Scanner nach dem Rücksetzer zur MA21 mit einem Zeichen der Wiederaufnahme: starke Kerze, zurückgesetzter Oszillator, der wieder steigt (Leitfaden zu Oszillatoren). Einem überdehnten Preis hinterherzulaufen, besteht den Filter nicht — der Abstand zum Stop würde das Risiko-Rendite-Verhältnis inakzeptabel machen.
Jeder Kandidat erhält eine Konvergenz-Bewertung: wie viele Indikatorfamilien (Trend, Momentum, Volumen, Volatilität) in den drei Zeitrahmen in dieselbe Richtung zeigen. Diese Zählung erscheint auf der Karte als „X/Y“ — eine ehrliche Zusammenfassung, wie sehr das technische Bild mit sich selbst übereinstimmt.
Bei Staatsanleihen zeigt jedes Niveau auch den äquivalenten Zinssatz — denn bei festverzinslichen Wertpapieren sind Preis und Zinssatz dieselbe Information (Leitfaden zu Tesouro Direto).
Jede Karte zeigt den Quadranten der Investmentuhr — global (USA) und lokal (Land des Vermögenswerts) — und warnt, wenn das Setup gegen den Zyklus arbeitet. Der Makrokontext beeinflusst die Sortierung, zensiert das Setup aber nicht: Die Entscheidung liegt bei dir, informiert.
Lies die Anleitungen in der Reihenfolge erneut: gleitende Durchschnitte → Oszillatoren → Risikomanagement → Investmentuhr → Tesouro Direto. Öffne dann eine Top Setups-Karte und versuche selbst zu rekonstruieren, warum jede Zahl dort steht. Wenn du das schaffst, hat das Tool seine Aufgabe erfüllt: Du musst nicht mehr vertrauen — du kannst überprüfen.
← Zurück zum Index Technische Analyse lernen