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Wie der Setup-Scanner von GraphExpert.AI funktioniert

Das Top Setups hat keine Blackbox: Es ist ein deterministischer Algorithmus, der täglich dieselbe Methodik anwendet, die in den vorherigen Anleitungen beschrieben wurde, auf die wichtigsten Vermögenswerte von über 20 Märkten — die vollständigen Indizes jedes Landes (S&P 500, Ibovespa, DAX…), Währungen, Rohstoffe, Kryptowährungen und brasilianische Staatsanleihen. Diese Seite dokumentiert jeden Schritt.

Schritt 1 — Der Trendfilter

Nur Vermögenswerte mit einem Schlusskurs über dem täglichen MA200 und einem günstigen Durchschnitts-Stack (Leitfaden zu gleitenden Durchschnitten) gelangen auf die Kaufliste. Der Wochenchart muss übereinstimmen: Der Trend wird im größeren Zeitrahmen entschieden, im kleineren ausgeführt.

Schritt 2 — Der Pullback-Trigger

Innerhalb des Trends sucht der Scanner nach dem Rücksetzer zur MA21 mit einem Zeichen der Wiederaufnahme: starke Kerze, zurückgesetzter Oszillator, der wieder steigt (Leitfaden zu Oszillatoren). Einem überdehnten Preis hinterherzulaufen, besteht den Filter nicht — der Abstand zum Stop würde das Risiko-Rendite-Verhältnis inakzeptabel machen.

Schritt 3 — Die Konvergenzmatrix

Jeder Kandidat erhält eine Konvergenz-Bewertung: wie viele Indikatorfamilien (Trend, Momentum, Volumen, Volatilität) in den drei Zeitrahmen in dieselbe Richtung zeigen. Diese Zählung erscheint auf der Karte als „X/Y“ — eine ehrliche Zusammenfassung, wie sehr das technische Bild mit sich selbst übereinstimmt.

Schritt 4 — Der vollständige Plan, im Voraus berechnet

Bei Staatsanleihen zeigt jedes Niveau auch den äquivalenten Zinssatz — denn bei festverzinslichen Wertpapieren sind Preis und Zinssatz dieselbe Information (Leitfaden zu Tesouro Direto).

Schritt 5 — Der Makrokontext

Jede Karte zeigt den Quadranten der Investmentuhr — global (USA) und lokal (Land des Vermögenswerts) — und warnt, wenn das Setup gegen den Zyklus arbeitet. Der Makrokontext beeinflusst die Sortierung, zensiert das Setup aber nicht: Die Entscheidung liegt bei dir, informiert.

Was die Backtests geformt haben

  1. Trendausstieg > festes Ziel. In 15 Jahren Daten hat das Laufenlassen des Gewinners, bis der Wochenschluss unter der EMA50 lag, den Gewinnfaktor des simulierten Portfolios fast verdoppelt.
  2. Aktien-Shorts verlieren. Leerverkäufe von Aktien ergaben in allen getesteten Märkten einen Gewinnfaktor zwischen 0,2 und 0,6. Die App stuft diese Setups herab und erklärt den Grund direkt auf der Karte, anstatt sie zu verstecken.
  3. Strenger Makrofilter scheitert. Das Blockieren von Käufen aufgrund der Zyklusphase eliminierte zu gute Trades; der Makrokontext wurde zum Gewicht, nicht zum Schalter.
  4. Dividenden bestätigen den Trend. Aktien mit hoher Dividendenrendite und im Aufwärtstrend hatten das beste Rendite-Risiko-Verhältnis der Studie; ein hohes KGV bei sinkenden Gewinnen (die „mögliche Value-Falle“) erhielt ein Warnsiegel.
Transparenz über Grenzen: Der Scanner ist eine Heuristik für klassische Signale. Er macht Fehler — jede Trendstrategie macht häufig Fehler und gleicht dies durch die Größe der Treffer aus. Backtest ist eine historische Simulation mit idealisierten Kosten; die Zukunft schließt keinen Vertrag mit der Vergangenheit ab. Keine Karte der Top Setups ist eine Anlageempfehlung.

Um den Lernzyklus abzuschließen

Lies die Anleitungen in der Reihenfolge erneut: gleitende DurchschnitteOszillatorenRisikomanagementInvestmentuhrTesouro Direto. Öffne dann eine Top Setups-Karte und versuche selbst zu rekonstruieren, warum jede Zahl dort steht. Wenn du das schaffst, hat das Tool seine Aufgabe erfüllt: Du musst nicht mehr vertrauen — du kannst überprüfen.